An dieser Stelle möchte ich gern Markus Gastl, den „Erfinder“ der Hortusbewegung (hortus-insectorum.de) zitieren:

Was ist eigentlich ein Hortus?

Ein Hortus (lateinisch für Garten) ist ein Garten für die Natur und den Menschen. Er ist in drei Zonen gegliedert: Pufferzone, Hotspotzone und Ertragszone.
Die Drei Zonen sind ein Modell, welches jedem Gartenbesitzer hilfreich sein kann, den eigenen Garten zu verbessern.

Die Pufferzone umgibt den Garten und grenzt ihn nach außen hin durch eine ein- oder mehrreihige Hecke aus einheimischen Sträuchern ab. Zusätzliche Naturmodule wie Reisighaufen, Totholzstämme, Steinhaufen und Sandhügel schaffen weiteren Lebensraum, der vielen Tieren Schutz und Nahrung bietet.
In der Hotspotzone herrscht die Vielfalt! Die auf abgemagerten Böden wachsenden Blumenwiesen und die Steingartenanlagen zeichnen sich durch eine besonders hohe Artenzahl von Tieren und Pflanzen aus.
Direkt am Haus und damit schnell erreichbar liegt die Ertragszone mit Gemüse- und Kräuterbeeten, Beerensträuchern etc. Ihr gut gepflegter Boden schenkt uns gesunde und reichhaltige Ernten.
Pflanzenschutzmittel, Pestizide, Chemie, Schneckenkorn und künstliche Dünger werden in einem Hortus nicht eingesetzt. Alle Zonen sind miteinander vernetzt und stabilisieren sich gegenseitig, so dass es kaum Schädlingsbefall gibt.

Für uns ist der Hortus eine Verbindung von Elementen der Permakultur mit naturnahem, regionalem Ziergarten. Unser zum Hof gehörige Garten heißt „Hortus fundi viridis“ – der Garten des grünen Hofes.

Das Hortusnetzwerk findet man über die oben genannte Seite von Markus, auf Facebook und im Hortusforum.

Beiträge über unseren Hortus sind unter der Kategorie „Hortus“ zu finden