Bilder wie diese waren im vergangenen Winter glücklicherweise selten.

Der Frühling ist da in all seinem Glanz. Der Winter war verhältnismäßig mild, was den Pflanzen nach dem Trockenstress des letzten Sommers gut getan hat. Nun kommt bis Mitte Mai eine sehr geschäftige Zeit. Aussaat, Voranzucht und Pflanzzeit stellen die Hauptarbeit im Permakulturgarten dar. Auch auf dem Hof sind alle Hände gebraucht. Wir legen hier neue Beete an, die wir im Zweifelsfall bewässern können, die Zeichen stehen ja auf „mehr Extreme“. Große Verluste, wie im letzten Jahr möchten wir daher vermeiden.

Anfang Januar starten wir mit der Anzucht der Chilis. In diesem Jahr sollen das vor allem Jalapeños und Piedros de Padron, eine Bratpaprika, werden. Unser Lieferant gab uns noch eine gelbe sehr scharfe Sorte dazu, die wir ebenfalls ausgesät haben.

Unser Anzuchtregal wurde in diesem Jahr noch einmal aufgepeppt. Nun haben wir die doppelte Lichtstärke. So gedeihen die Langtagpflanzen sehr viel besser und vergeilen nicht.

Auf dem Hof ernten wir jetzt den im Herbst gesäten Spinat aus dem Glashaus. Er kann als Salat oder gekocht verzehrt werden. Auch als Gründüngung kann er am Ende seiner Nutzungszeit benutzt werden. Hierzu werden bodennah die Wurzeln gekappt und die Blätter liegen gelassen, bzw. oberflächlich eingeharkt.

Unser grünes Buffet direkt auf dem Hof. Auch Kohlrabipflänzchen haben zwischen dem Spinat ihren Platz.

Was wir immer brauchen ist gute Erde. Hierfür legen wir aus Pferdemist einen Berkeleykompost an. Er verspricht unter Einwirkung von Sauerstoff (häufiges Umsetzen) in kürzester Zeit ein nährstoffreiches Substrat zu bilden. Die perfekte Grundlage für Starkzehrer wie Kartoffeln oder Mais.

Im Permakulturgarten zeigen sich nun die ersten Frühblüher. Jeden Herbst bringen wir eine kleine Menge Zwiebeln aus, die sich verwildern dürfen. Hier ist es vor allem der Elfenkrokus, Winterlinge, Schachbrettblumen und diverse Wildtulpen. Auf dem Weg zum Garten finden wir Schneeglöckchen und Blausterne.

Im Permakulturgarten zeigen sich nun die ersten Frühblüher. Jeden Herbst bringen wir eine kleine Menge Zwiebeln aus, die sich verwildern dürfen. Hier ist es vor allem der Elfenkrokus, Winterlinge, Schachbrettblumen und diverse Wildtulpen. Auf dem Weg zum Garten finden wir Schneeglöckchen und Blausterne.

Im Garten konnten wir mit tatkräftiger Unterstützung ein richtig schönes Magerbeet anlegen. Hierzu haben wir zunächst Erde ausgehoben. Dann folgte die Einlag einer Drainageschicht aus Ziegelbruch. Hierüber eine dicke Lage Sand mit Grobanteilen. Gleich darauf konnte auch bepflanzt werden. Erdbewohnende Wildbienen haben dieses Beet bereits zu ihrer Heimat auserkoren und die Pflanzen sind inzwischen gut angewachsen. Wir werden berichten, wie sich unser Beet in den nächsten Jahren entwickelt.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.