Wir erleben aktuell wohl einen der trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im späten 19. Jahrhundert. Nach einem ungewöhnlichen Winter folgt nun Jahreszeit um Jahreszeit eine von Extremen geprägte Wetterlage. Das schadet den meisten Pflanzen. Stehen die Tomaten noch gut, wirkt es sich auf wasserliebendes Gemüse gar tödlich aus. Die Mulchdecke auf unseren Beeten hält so manchen Tropfen, kann aber gegen wochenlange Trockenheit nur bedingt etwas ausrichten. Viele der im Permakulturgarten gepflanzten Jungbäume welken – ein Rückschlag. Zu unserem Glück hatten wir uns in diesem Jahr vorgenommen einen Gang raus zu nehmen – Schwangerschaft, Studium und die Projekte nahmen sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch. Die wichtigsten Dinge sind in die Wege geleitet, Veränderung beginnt im Kopf. Die Struktur unseres werdenden Naturgartens steht vor unserem inneren Auge fest. Die Geschwindigkeit bestimmt die Natur. Man sagt, dass es gut zehn Jahre braucht eh man eine Brachfläche in einen echten Permakulturgarten verwandelt hat. Geduld ist gefragt – das muss man oft erst einmal lernen.

Unser Garten in Trockenheit

Einen großen Schritt haben wir in Richtung Professionalisierung unseres Angebots gemacht. Die Planung der Kurse und Seminare hat uns viel Freude gemacht, sie sind gut angelaufen. Es macht Spaß mit Erwachsenen- und Kindergruppen durch die Natur zu stiefeln, sich auszutauschen und gemeinsam zu lernen. Neue Angebote sind in Planung, Hobby wird zum Beruf: andere Menschen anstecken mit dem Feuer für eine gute Sache!

 


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